Sanierungskonzepte

Ein abgestimmter Sanierungsweg für das gesamte Gebäude.

Energetische Sanierungen erfordern einen abgestimmten Blick auf Fassade, Dach, Fenster und Anlagentechnik.

Wir analysieren den Bestand, entwickeln technisch und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen und ordnen diese zu einem belastbaren Sanierungsweg für das Gesamtgebäude. Investitionskosten, Einsparpotenziale und Fördermöglichkeiten werden transparent gegenübergestellt. Den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) setzen wir gezielt zur Fördermitteloptimierung ein.

So entsteht eine fundierte Grundlage für Entscheidungen, weitere Planung und schrittweise Umsetzung.

Entscheidungsgrundlage

Vier Fragen, die ein gutes Sanierungskonzept beantworten muss.

Eigentümer, WEGs und Verwaltungen brauchen keine lange Maßnahmenliste, sondern eine nachvollziehbare Reihenfolge und eine belastbare Grundlage für die nächsten Beschlüsse.

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Was sollte überhaupt gemacht werden?

Energetischen Zustand, bauliche Schwachstellen und Instandsetzungsbedarf aufnehmen und fachlich einordnen.

02

In welcher Reihenfolge?

Abhängigkeiten zwischen Gebäudehülle und Heizung berücksichtigen und Maßnahmen so ordnen, dass spätere Schritte nicht verbaut werden.

03

Was kostet es – und was bringt es?

Investition, Sowieso-Kosten, Energieeinsparung, Förderung und die Wirkung einer möglichen Modernisierungsumlage transparent gegenüberstellen.

04

Was muss jetzt entschieden werden?

Aus dem langfristigen Sanierungsweg konkrete nächste Schritte für Verwaltung, Beirat und Eigentümer ableiten.

Wirtschaftlichkeit

Was eine Sanierung wirtschaftlich bringt.

Ob sich eine Maßnahme trägt, zeigt die Rechnung über die Nutzungsdauer. Sechs Bausteine fließen in die Wirtschaftlichkeits- und Umlageberechnung ein – als Entscheidungsgrundlage je Variante.

Energieeinsparung – dauerhaft geringere Betriebskosten, bewertet über die Nutzungsdauer statt nur über das erste Jahr.

Modernisierungsumlage (§ 559 BGB) – bis zu 8 % der Modernisierungskosten auf die Jahreskaltmiete umlegbar, innerhalb der Kappungsgrenzen; die Berechnung liefern wir mit.

Sowieso-Kosten – steht ohnehin eine Instandsetzung an (Gerüst, Putz, Dach), zählt wirtschaftlich nur der energetische Mehraufwand.

Förderung – Zuschüsse, iSFP-Bonus und Förderkredite senken die Investition; gerechnet mit den jeweils aktuellen Konditionen.

CO₂-Kosten & Wertentwicklung – der CO₂-Preis verteuert fossiles Heizen planbar; die Energieklasse ist bei Verkauf und Finanzierung ein Preisfaktor.

Ablauf

Vom ersten Überblick bis zur strukturierten Umsetzung.

Die Bausteine bauen aufeinander auf und können passend zum Entscheidungsstand des Projekts beauftragt werden. Der Einstieg kann bewusst klein gewählt werden – bei einem Folgeauftrag rechnen wir das Honorar der Einstiegsberatung an.

Zur Einstiegsberatung →
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Einstiegs­beratung

Energetische Ausgangslage, Handlungsbedarf und realistische Sanierungsoptionen kompakt einordnen – als Grundlage für erste Entscheidungen und Beschlüsse.

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Sanierungs­konzept

Den Sanierungsweg für das Gesamtgebäude entwickeln: Gebäudehülle und Heizung aufeinander abstimmen, Maßnahmen priorisieren sowie Kosten, Einsparungen und Fördermöglichkeiten bewerten. Der iSFP wird gezielt zur Fördermitteloptimierung eingesetzt.

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Umsetzungs­vorbereitung

Beschlossene Maßnahmen konkretisieren, Schnittstellen definieren und die erforderliche Fachplanung koordinieren. Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle binden wir das ausführende Architekturbüro ein; die Heizungsplanung können wir selbst bis zur Vergabe und Umsetzung führen.

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Bau­begleitung

Die Umsetzung fachlich begleiten, Förderanforderungen und Nachweise koordinieren und die Fördermittelabwicklung bis zur Auszahlung führen.

Einordnung

Verbindlich bleibt die Wirtschaftlichkeitsfrage.

Die Vorgaben haben sich über zwanzig Jahre mehrfach verschoben – von der EnEV (2002) über das GEG (2020) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, seit 29. Juli 2026 in Kraft), das die pauschale 65-%-Pflicht aufhebt. Was bleibt, ist die eigentliche Frage: Welcher Sanierungsweg ist über die Nutzungsdauer wirtschaftlich? Genau das ermitteln wir – mit einem klaren Vollkostenvergleich, unabhängig davon, was gerade vorgeschrieben ist.

Als gelistete Energieeffizienz-Experten in allen drei dena-Kategorien (Wohngebäude, Nichtwohngebäude, Baudenkmal) planen wir Mehrfamilienhäuser und Nichtwohngebäude bis hin zum Baudenkmal förderkonform.

Abgrenzung

Konzept ist nicht Ausführungsplanung.

Wir beraten zur Gebäudehülle und ordnen Wirkung, Kosten, Reihenfolge und Förderung. Detailplanung, Ausschreibung und Bauleitung für Dach, Fassade und Fenster liegen beim beauftragten Architekturbüro; die Heizungsmodernisierung planen wir bei Beauftragung vollständig im Haus.

Welche Untersuchung braucht das Gebäude zuerst?

Schicken Sie uns Gebäude, Zustand und offene Fragen – wir ordnen den sinnvollen nächsten Schritt ein.

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